Die Definition der Leckagerate ist erforderlich, um Werte vergleichbar zu machen. Der Begriff „Leckage“ bezieht sich auf das unbeabsichtigte Entweichen von Gasen oder Flüssigkeiten aus geschlossenen Behältern und Rohrleitungen. Eine absolute Dichtheit gibt es nicht. Daher ist es notwendig, eine zulässige Leckagerate festzulegen, um das Risiko für Mensch und Umwelt zu verringern oder Messergebnisse zu validieren.
Die Umrechnung der Leckagerate mithilfe dieses Berechnungstools ist eine praktische Methode, um einen vorhandenen Wert in verschiedene andere Einheiten umzurechnen. Die Einheiten lassen sich mithilfe spezifischer Umrechnungsfaktoren ändern (siehe Berechnungstool unten).
QL = V•∆p/∆t [ Pa•m3/s]
Die Leckrate ist das Produkt aus dem Druck und dem Volumenstrom pro Zeiteinheit eines bestimmten Mediums durch eine Leckstelle unter den in der Norm EN 1330 festgelegten Bedingungen. Der Durchfluss eines Mediums (Flüssigkeit oder Gas) durch eine Leckstelle bei einer bestimmten Temperatur infolge einer festgelegten Druckdifferenz über die Leckstelle.
In verschiedenen Spezifikationen und Normen sind weitere Einheiten für Leckraten vorgesehen. Umrechnungen sind möglich (siehe das oben genannte Berechnungsprogramm für weitere Umrechnungen.
Die Maßeinheit für die Leckagerate (qL) im Internationalen Einheitensystem (SI):
Pa•m³/s.
Die Umrechnungen sind nur möglich, wenn die Bedingungen identisch sind, z. B.
- Flüssigkeit oder gleiche Viskosität
- Differenzdruck
- Temperaturen
- Annahme „Normalbedingungen“ (kann je nach Spezifikation variieren).