Nach Nr. 3.1.2. (dauerhafte Werkstoffverbindungen) in Anhang I muss die zuständige unabhängige Stelle Untersuchungen und Prüfungen vornehmen, um Zulassungen von Arbeitsverfahren und Personal zu erteilen.
Muss der Vertreter der unabhängigen Stelle bei dem gesamten Arbeitsverfahren zur Ausführung der dauerhaften Werkstoffverbindung und dem Prüfverfahren zugegen sein?
Wie ist Nr. 3.1.1 in Anhang I bezüglich der Umformverfahren zu interpretieren?
Fordert er für den Hersteller ein Qualifikationsverfahren für Formverfahren erforderlich, das von der notifizierten Stelle bestätigt wird?
Gelten die in Anhang I, in den Nr. 3.1.2. und 3.1.3 genannten Anforderungen an dauerhafte Werkstoffverbindungen auch für andere dauerhafte Werkstoffverbindungen als Schweißverbindungen?
Was sind die in Anhang I Nr. 3.1.2 letzter Absatz genannten „entsprechenden harmonisierten Normen”, die die Untersuchungen und Prüfungen für die Zulassung von Verfahren für dauerhafte Verbindungen und von Personal vorsehen?
Erfordert die Druckgeräterichtlinie eine Akkreditierung des Prüflabors des Herstellers, welches zerstörungsfreie Prüfungen (ZfP) oder Zerstörende Prüfungen (ZP) von Druckgeräten oder Teilen, die als drucktragende Teile des Druckgeräts verwendet werden sollen, durchführt?
Wenn ein Hersteller über ein von einer notifizierten Stelle oder einer anderen anerkannten Prüfstelle an einem Standort zugelassenes Verfahren für dauerhafte Werkstoffverbindung verfügt, darf dieser Hersteller dann dasselbe Verfahren an anderen Standorten für ähnliche Anwendungen einsetzen?
Was bedeutet im Rahmen der Zulassung von Schweißverfahren und Personal: „[…] hat die unabhängige Stelle die in den entsprechenden harmonisierten Normen vorgesehenen Untersuchungen und Prüfungen oder gleichwertige Untersuchungen und Prüfungen durchzuführen […]“?