Alle Leitlinien mit nachstehender Referenz zur Druckgeräterichtlinie:
Artikel 4 Abs. 3
Druckgeräterichtlinie Leitlinie B-18
Artikel 14 Abs. 3 besagt, dass der Hersteller sich für ein Konformitätsbewertungsverfahren entscheiden kann, dass für eine höhere (Konformitätsbewertungs-) Kategorie vorgesehen ist, sofern es eine solche gibt.
Bedeutet dies, dass ein Hersteller von Druckgeräten, die unter Artikel 4 Abs. 3, also unter gute Ingenieurpraxis (SEP) fallen, sich beispielsweise für die Anwendung von Modul A und somit für Anwendung der CE-Kennzeichnung entscheiden kann?
Wenn ein Druckgerät von Artikel 4 Abs. 3 erfasst wird und es eine europäische Produktnorm (EN) für diese Art von Druckgerät gibt, bedeutet das, dass die europäische Norm (EN) die Bedeutung der guten Ingenieurspraxis erläutert?
Wie soll ein Hersteller mit Sitz außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) die Voraussetzungen nach der in einem Mitgliedstaat geltenden guten Ingenieurpraxis erfüllen?
Welche Informationen sollten beim Inverkehrbringen von Druckgeräten oder Baugruppen, die unter Artikel 4 Abs. 3 (gute Ingenieurpraxis) fallen, mitgeliefert werden, um anzuzeigen, dass sie mit den Bestimmungen von Artikel 4 Abs. 3 übereinstimmen?